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Die Aufgabe

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Die Einrichtungen der WAK-Anlage

Die Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK-Anlage) wurde vom Forschungszentrum Karlsruhe in den Jahren 1967 bis 1970 als Pilotanlage für die kommerzielle Wiederaufarbeitung in Wackersdorf errichtet. Seit 1971 führte die WAK Betriebsgesellschaft mbH den Betrieb der Anlage durch und hat bis zum Jahres­ende 1990 ca. 200 Tonnen Kernbrennstoffe aus Versuchs- und Leistungs­reaktoren aufgearbeitet. Am 30.06.1991 wurde der Betrieb endgültig eingestellt. Ende 1991 beschlossen der Bund, das Land Baden-Württemberg und die Energiever-
sorgungs-Unternehmen, die Wiederaufarbeitungsanlage stillzulegen und vollständig rückzubauen.

Zum Ende des Wiederaufarbeitungsbetriebes bestand die Anlage aus


  • dem Prozessgebäude mit den Einrichtungen zur Wiederaufarbeitung von bestrahlten Kernbrennstoffen,
  • den Lagergebäuden „LAVA“ und „HWL“ mit Behältern und Verfahrenseinheiten zur Zwischenlagerung von hochradioaktivem Flüssigabfall, HAWC genannt und mittelaktiven Flüssigabfällen, MAW genannt, sowie
  • Anlagen und Gebäuden zur Medienversorgung und technischen Infrastruktur.

Ziel ist es, alle Gebäude komplett rückzubauen. Vor Rückbau der Lagergebäude mussten ca. 60 m3 HAWC entsorgt werden. Hierzu wurde

  • die Verglasungsanlage „VEK“ (Verglasungseinrichtung Karlsruhe) errichtet.
Letzte Aktualisierung:  9.03.2011