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Meldungen Oktober 2011

12.10.2011 - Lüftungsanlage LAVA nach kurzzeitiger Abschaltung wieder hochgefahren

Am 28.09.2011 kam es im Rahmen von Demontagearbeiten an der Lüftungsanlage LAVA zu deren kurzzeitigen Abschaltung mit Anordnung der Räumung des LAVA-Gebäudes.

Nach der Störungsbeseitigung und Kontaminationskontrolle des betroffenen Bereichs konnte die LAVA unmittelbar wieder freigegeben werden.

Ursache für die Abschaltung der Lüftungsanlage war nach bisherigen Erkenntnissen ein Kurzschluss, der zum Ausfall der Spannungsversorgung für die Lüftungssteuerung führte.

Externe Meldung, Bewertung und Einstufung

Das Ereignis wurde der Aufsichtsbehörde und dem Gutachter gemäß Melderegelung mitgeteilt. Auswirkungen auf die Umgebung, die Anlage und das Personal waren zu keinem Zeitpunkt möglich.

Das Ereignis wurde nach der für WAK gültigen Melderegelung als Normalmeldung (Kategorie N) eingestuft. Nach der internationalen Skala zur Bewertung von Ereignissen (INES) wurde das Ereignis der Stufe 0 (unterhalb der Skala, keine sicherheitstechnische Bedeutung) zugeordnet.

10.10.2011- Gesamtemissionen des Projekts StiWAK im August 2011
Radionuklide und Aerosole Monatswerte
Bq
Summe 2010
Bq
% der zulässigen
Jahresgrenzwerte
Alpha-Aerosole 1,54*103 5,70*104 0,08
Beta-Aerosole 1,01*105 1,21*107 0,33
Iod-129 4,35*104 1,73*105 0,17
Iod-131 0 0 0
Edelgase
(Rechenwert)
8,33*109 6,67*1010 6,67
10.10.2011 - Dosisaufnahme im Projekt StiWAK im August 2011

Im August 2011 haben 426 im Projekt StiWAK überwachte Personen eine Kollektivdosis von 5,66 mSv aufgenommen. Dabei beträgt die mittlere Einzeldosis 0,014 mSv und die maximale Einzeldosis 0,356 mSv.

Zum Vergleich: Der zulässige Jahresgrenzwert für eine beruflich strahlenexponierte Person ist auf 20 mSv festgelegt.

10.10.2011 - Reststoffaufkommen im Projekt StiWAK im August 2011

Im August 2011 hat das Projekt StiWAK 9,6 Mg feste radioaktive Reststoffe mit einer Aktivität von 1,18*1012 Bq Alpha und 6,80*1012 Bq Beta  sowie 0,5 Mg flüssige radioaktive Reststoffe mit einer Aktivität von 3,47*105 Bq Alpha und 4,22*106 Bq Beta  an die Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe abgegeben.  Nach §29 StrlSchV wurden im August 2011 keine Reststoffe abgegeben.

Letzte Aktualisierung:  3.11.2011