Bei der Dekontamination werden radioaktive Stoffe von den Oberflächen kontaminierter Komponenten entfernt. Ziel dieses Verfahrens ist es, die Anlagenteile soweit zu dekontaminieren, dass diese freigegeben oder eingeschmolzen werden können und nicht endlagergerecht konditioniert werden müssen. Je nach Art der Anlagenteile und der Kontamination werden eingesetzt:
Die Arbeiten werden überwiegend in lüftungstechnisch abgeschlossenen Caissons ausgeführt, die von den Mitarbeitern nur in fremdbelüfteten Schutzanzügen betreten werden.
Zu dekontaminierende Komponenten können in allen gängigen Verpackungen angenommen werden. Die Halle ist mit zwei Kränen mit einer Tragfähigkeit bis 250 kN ausgerüstet. Schwere Komponenten und 20’-Container können über Schienensysteme eingebracht werden. Die angelieferten Teile werden je nach Art und Umfang der Kontamination auf die entsprechenden Arbeitsplätze verteilt:
Eine Besonderheit der Dekontaminationsanlage der HDB ist, dass auch Reststoffe mit a-Kontamination bearbeitet werden können.