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Firmenporträt / Aufgabe

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Luftbild 2004
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ZLN Halle 8 Transportbehälterlager
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ZLN Zerlegung eines Dampferzeugers
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Atom-U-Bootsektionen im Langzeitlager Murmansk
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Produktion von Schiffssegmenten in der ehemaligen Turbinenhalle

Durch die Energiewerke Nord GmbH (EWN) werden seit 1995 die ehemaligen Kernkraftwerke Greifswald (KGR) im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und Rheinsberg (KKR) im Bundesland Brandenburg stillgelegt und demontiert.

Neben den Rückbauaktivitäten sind die Entsorgung und die Zwischenlagerung der abgebrannten Brennelemente und der anfallenden radioaktiven Abfälle wesentliche Aufgaben der EWN.
Der Kernbrennstoff, der in CASTOR-Behältern im Zwischenlager Nord (ZLN) zwischengelagert ist, wird langfristig einem Bundesendlager für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle zugeführt.
Die anderen radioaktiven Stoffe verbleiben so lange am Standort im ZLN, bis sie dem Bundesendlager "Konrad" (Endlagerung fester oder verfestigter radioaktiver Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung) oder nach behördlicher Freigabe dem Schrotthändler zugeführt werden.

Alleiniger Gesellschafter der EWN ist das Bundesministerium der Finanzen.

Aufgrund des erworbenen Know-how beteiligt sich die EWN an Projekten im Bereich der Stilllegung, Demontage und Entsorgung von kerntechnischen Anlagen im In- und Ausland.

Im Jahr 2003 hat die EWN die Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR) in Jülich (NRW) sowie die WAK Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungsgesellschaft mbH in Eggenstein-Leopoldshafen (BW) als Tochtergesellschaften übernommen.

Im Ergebnis der Verhandlungen der G8-Staaten 2002 in Kananaskis (Kanada) wurde das Projekt zur Entsorgung von Atom-U-Booten unter Federführung der Bundesrepublik beschlossen.  Die EWN wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit der Projektdurchführung beauftragt.

Über diese Tätigkeiten hinaus entwickelt die EWN den Standort des ehemaligen Kernkraftwerkes Greifswald zu einem wichtigen Energie- und Technologiestandort in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Standort verfügt über die notwendige Infrastruktur, wie Straßen- und Schienenanbindung, einen Industriehafen sowie die Anbindung an die Schaltanlage und das Hochspannungsnetz von Vattenfall Europe Transmission GmbH. Für die verschiedenen Projekte zur Wiederbelebung des Standortes stellt die EWN Flächen bzw. Gebäude für Investoren aus dem In- und Ausland zum Verkauf bzw. Vermietung bereit.
Ein wichtiges Projekt für den Standort ist die Anlandung der deutsch-russischen Gaspipeline North Stream.
Durch weitere Investoren ist der Bau von konventionellen Kraftwerken auf der Basis von Gas und Kohle geplant.
In der beräumten Turbinenhalle des Kraftwerkes haben im Jahr 2007 Investoren mit der Produktion von Schiffssegmenten bzw. maritimen Kranen begonnen.

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Letzte Aktualisierung:  7.07.2011